C h r o n i k



Auf Anregung des sogenannten Siedlervaters, Herr Richard Hohenner, Amtmann bei der Stadt Augsburg und Teilen aus der Bevölkerung, hauptsächlich aus Lechhausen und der bereits bestehenden Siedlung Hammerschmiede, wurden im Sommer 1949 Interessenten für eine Neubebauung im nord-westlichen Teil der Hammerschmiede eingeladen.

Daraus wurde nach einigen Besprechungsterminen eine Versammlung mit Gründung der Siedlung Hammerschmiede-West am 2. Juli 1949.

Es wurde eine geschäftsführende Vorstandschaft mit Leonhard Schoderer als 1. Vorsitzender, Alois Starkmann als stellvertretender Vorsitzender, Hermann Weber als Schriftführer und Max Ackermann als Kassierer gewählt. Als erste Revisoren wählte die Versammlung Pius Müller, Gerhard Beutner und Josef Lorenzer.

Nach Erstellung der Straßen- und Bebauungspläne im Gebiet westlich der alten Hammerschmiedsiedlung, in Verlängerung des Kastanienweges, mit etwa 50 neuen Siedlergrundstücken wurde zuerst mit dem Aushub für die neuen Straßen begonnen. (Fortsetzung Kastanienweg, Haselnußweg, Wacholderweg und Sonnenbachweg).

Die geleisteten Arbeitsstunden der Arbeitsgruppen wurden in einem Stundenbuch festgehalten für spätere Abrechnungsmöglichkeiten durch Bauführer Alois Starkmann.

Eine finanzielle Basis für das neue Siedlungsprojekt schuf Pius Müller, als amtierender Kassen- und Buchhaltungschef. In eine zunächst gemeinsame Siedlungskasse kamen als Grundstock die Anfangszahlungen von ca. 2000,- DM jedes Siedlungsteilnehmers.

Mittlerweile wurden die, bis zur Kiesschicht ausgehobenen Straßenzüge von der Stadt Augsburg mit genügend vorhandenem Bauschutt (Bombenschäden vom 2. Weltkrieg) gefüllt und von den Siedlern rolliert und eingeebnet. Viele, noch brauchbare Ziegelsteine wurden vorausdenkend beiseite geschafft.

Eine provisorische Gemeinschafts-Bretterhütte mit Lagerhalter Xaver Fanderl diente zur Aufbewahrung und Abgabe allgemeiner Baumaterialien und Arbeitsgeräte.

Eine Arbeitsgruppe der ersten Siedler übernahm die Herstellung von Zaunsäulen als Winterarbeit im Gemeindehaus der bereits bestehenden Siedlung Hammschmiede-Stamm. Diese wurden dann nach Bedarf zur späteren Grundsückseinzäunung von den Siedlern gekauft.

Inzwischen setzte das Stadtbauamt der Stadt Augsburg die Grundsteine der jeweiligen Siedlungsgrundstücke für Doppel- und Einfamilienhäuser.

In einer Besprechung über die weitere Entwicklung wurden an Hand des Siedlungsbebauungsplanes, unter Berücksichtigung der bis dahin geleisteten Gemeinschaftsarbeitsstunden, die ersten ca. 20 Grundstücke ausgesucht und festgelegt.

Ab jetzt begann mit Hilfe des Architekten Hartmann die Bautätigkeit. Eine Baufirma mit Bagger bot für 1,- DM pro Kubikmeter die Durchführung des Grund- bzw. Kelleraushubes an, was von den meisten Bauherren auch gewünscht wurde.

Einige erledigten die mühsame Arbeit des Aushubs selbst mit Pickel, Schaufel und Schubkarren unter Schwieß und auch unter Tränen.

Mit Errichtung der Schnurgerüste wurde der Neubau fixiert und die Kellerbankette eingeschalt und betoniert.

Eine spezielle Gruppe von Siedlern mit etwas Fachkenntnissen erstellte nun eine Art Baukastenschalung, bereitgestellt mit Leihgebühr von der Firma Frisch in Kissing. Diese Schalung war konstruiert in etwa für die 2 Baugrößen (beim Doppelhaus 8 x 8 m und beim Einzelhaus 8 x 10,5 m).

Das Betonieren der Kellerwände und teilweise provisorischer Kellerböden erledigte eine Arbeitsgruppe, vorwiegend aus Maurern und Bauarbeitern bestehend. Nach Einbau der Kellerdeckenschalung erfolgte die Herstellung der Decke mit Einlegen des Baustahlgewebes.

In der Zwischenzeit vermehrte sich die Anzahl der Siedler und weiteres Geld floß in die Gemeinschaftskasse. Eine Gruppe hatte nun den ersten Bauabschnitt erreicht und bewirkte damit die Auszahlung der ersten Hypthek von der Stadtsparkasse Augsburg. Somit konnte auch gemeinsam weitergebaut werden.

Die 1. Baugrupppe machte weiter mit dem Rohbau und eine 2. Baugruppe begann mit weiteren Kellern. Dies alles mit doch recht primitiven Mitteln, wie Schaufel, Schubkarre und einer einzigen Benzin-Betonmischmaschine. Der ganze Wasserbedarf wurde mit Handpumpen erbracht. In großen Mörtelpfannen wurde wochenlang nur Mörtel gerührt.

Die einzelnen Häuser wuchsen in die Höhe, eine Zimmereifirma setzte nacheinander die Dachstühle darauf und bald konnten die ersten Richtfeste gefeiert werden. 2 Flaschen Bier gab es für alle, mehr war wegen des knappen Geldes nicht drin.

Nun kam eine weitere Kraftprobe für alle dazu. Der Bau einer Wasserleitung durch die Stadtwerke Augsburg. 1,80 m tiefe und 80 cm breite Gräben mussten gebuddelt werden, alle mit Hand und durch die ganze Siedlung. Da hat mancher nachts im Traum weitergebuddelt und wachte mit Angstschweiß auf.

Eine weitere Zusatzarbeit war für jeden Einzelnen die Herstellung der notwendigen Abortgrube und danach der Innenanstrich mit Teerfarbe. Es bestand akute Vergiftungsgefahr.

Unter Anleitung eines gelernten Dachdeckers bildete sich eine schwindelfreie Arbeitsgruppe, welche die Siedlerhäuser fachgerecht eindeckte.

Einige Siedler zogen dann auch schon in die Kellerräume ein. Sie sparten sich dadurch die bisherige Miete und waren auch näher an ihrem Nebenarbeitsplatz. Wegen angeschlossener Öfen qualmte es aus Rohren, die nur provisorisch als Kamin aus den Kellerfenstern ragten.

Die Stadtwerke bemühten sich um die Verlegung der Anschlüsse der Wasserleitungen. Bis dahin mussten viele Kubikmeter Trink- und Waschwasser mit der Hand ausgepumpt und transportiert werden.

Die Auszahlung von vermittelten Staatsdarlehen ermöglichte dann auch den Weiterbau der Siedlungshäuser.

Durch den Fortschritt des Innenausbaues der einzelnen Häuser (vieles geschah in Form von Gemeinschaftsarbeit und gleichzeitiger Eintragung der Arbeitsstunden in das Stundenbuch, was dann nach Jahren entsprechend abgerechnet wurde) kam die Erlösung von den Provisorien und die Häuser hatten fließendes Waser und entsprechende Stromversorung.

(Gedanken eines Gründungsmitgliedes zur 50-Jahr-Feier 1999)


Man schreibt das Jahr 1958 und befindet sich im 9. Mitgliedsjahr. Da sich der Siedlungsverband in seiner doch recht turbulenten Aufbauphase unter anderem auch in finanziellen Schwierigkeiten befindet und vom Bayerischen Siedlerbund nicht die erdachte Unterstützung erfährt, wird zum 31.12.1958 die Mitgliedschaft gekündigt und eine neue Mitgliedschaft ab 1.1.1959 beim "Bayer. Siedler- und Eigenheimverbund, München" beantragt und wahrgenommen.

Am 18.7.1959 findet im Gasthaus "Hammerschmiede" die "10-Jahres-Feier" statt. Musik, Komik, Kaffee und Kuchen bilden das Programm der Feier, welche nach der nunmehr etwas entspannten Bauphase und bei guter Kameradschaft erst nach Mitternacht endet.

Mitlerweilen wird das gesellige Leben im Verein recht hoch geschrieben. Aus diesem Grund findet auch am 12.12.1959 die 1. Weihnachtsfeier des Vereins statt. Weitere Feiern und Feste sollen folgen.

Um den nachfolgenden Generationen auch einmal die finanzielle Größenordnung darzustellen wird hier vermerkt, dass ab 1.Juli 1960 der Monatsbeitrag von bisher 1,- DM auf 1,20 DM erhöht wird, gemäß Beschluss der Mitgliederversammlung vom 29.4.1960.

Die Leihgebühr für die Baumspritze beträgt -,50 DM und für den Betonmischer 1,- DM pro Tag.

Auch das Umfeld der Siedlerhäuser wird nun in Angriff genommen. 1960 wird mit viel Fleiß und in Eigenleistung ein Kinderspielplatz durch die Siedler mit Schaukel, Rodelberg und Sandkasten erstellt. Auch die Stadt Augsburg beteiligt sich daran und stellt Bäume und Sträucher kostenlos zur Verfügung.

Nachdem sich die Siedler der Hammerschmiede-West mit ihren Eigenheimen eine neue und schöne Heimat geschaffen haben, wollen sie an dieser Freude auch andere Mitmenschen teilhaben lassen. Aus diesem Grunde wird beschlossen, Bewohner eines Altersheimes für einen Sonntagnachmittag in die Siedlung einzuladen und diese bei Kaffee und Kuchen und möglichst gutem Wetter in ihren Gärten zu bewirten. 1961 wird dieser Plan auch in die Tat umgesetzt und Bewohner des Servatiusstiftes in Augsburg werden mit Autos dort abgeholt und am Abend wieder zurück gebracht. Fast alle Siedler nahmen 2 oder mehrere ältere Menschen zu sich auf und boten gemeinsam einen netten und fröhlichen Nachmittag.

Die Siedlerstraßen sind nun schon 13 Jahre alt und durch weitere Bautätigkeiten in Mitleidenschaft gezogen worden. Deshalb werden 1962 Straßeninstandsetzungsarbeiten in Gemeinschaftsaktion durchgeführt.

Die instandgesetzten Siedlerstraßen werden 1963 der Stadt Augsburg zur Übernahme angeboten. Von dort wird die Prüfung zugesagt. Entsprechender Bescheid erfolgt später. Nun wurden schon mehrmals Altennachmittage mit Bewohnern des Servatiosstiftes erfolgt ist und dabei auch eine Reihe von Dias entstanden sind, wird im Oktober ein Diavortrag im Servatiusstiftes über die Besuchstage abgehalten. Dabei werden Erinnerungen wachgerufen aber auch denjenigen, die aufgrund ihrer Gebrechlichkeit nicht an den Besuchstagen teilnehmen konnten, ein Eindruck von diesen vermittelt.

Eine Satzungsänderung, welche aufgrund veränderter Situationen notwendig wurde, konnte wegen zu geringer Teilnehmerzahl an der Jahreshauptversammlung 1963 nicht erfolgen. Zu einer von Herrn Stael durchgeführten Gartenberatung wird intensiv eingeladen und dabei, da nun die notwendige Mitgliederzahl anwesend ist, am 28.4.1963 die erforderliche Satzungsänderung beschlossen.

Die Siedlergemeinschaft hat im Laufe der Jahre auch eine Reihe von Gerätschaften erworben , welche an die Mitglieder zur Benützung ausgeliehen wurden. Das wohl immer leidige Thema, dass diese Geräte auch pfleglich behandelt werden müssen, wird auf der Jahresversammlung 1965 vom Vorstand eindringlich angemahnt.

3 gebrauchte Schubkarren und 1 Rasenmäher wurden an Mitglieder verkauft.

Im Zuge der allgemeinen Kostensteigerungen ist es auch wieder erforderlich, den Beitrag zu erhöhen. Dies wird ab 1.1.1965 um -,10 DM auf 1,30 DM pro Monat beschlossen.

Für die Grubenleerungspumpe sollte ein neuer Motor gekauft werden, da dieser wegen unsachgemäßer Behandlung kaputt gegangen ist. Der Gerätewart hat ihn aber genauer unter die Lupe genommen und konnte den Motor wieder reparieren, so dass der Kauf nicht nötig wurde. Von der Stadt Augsburg geht der Bescheid ein, dass die Siedlerstraßen nicht übernommen werden, Nun ist man etwas ratlos, denn die Renovierung über entsprechende Baufirmen ist, aufgrund von Kostenschätzungen, einfach zu teuer.

Nach eingehenden Verhandlungen und Überlegungen werden 1967 die Siedlungsstraßen doch von einer Baufirma instandgesetzt. Die Kosten dafür belaufen sich auf 5000,- DM Da bisher nur 3000,- DM im Verein angesammelt waren, mussten die restlichen 2000,- DM durch Umlage bei den Anliegern erhoben werden.

Im Jahr 1968 kommt auch mal eine erfreuliche Nachricht: Das Finanzamt erlässt endgültig die Umsatzsteuerrestschuld aus den Anfangsjahren des Vereins.

Um 1970 kommt der Gedanke auf, dass in der Siedlung eine Telefonzelle nötig sei. Diese wird an der Ecke Kastanien-/Wacholderweg bei der Bundespost beantragt. Das Aufstellen lässt aber eine geraume Zeit auf sich warten und erfolgt schließlich erst 1976.

Die Hammerschmiede soll sich ausweiten und der Nachfrage nach Bauland Rechnung tragen. Nördlich der Siedlung West wird ein Baugebiet von der Stadt Augsburg ausgewiesen. Ein Bebauungsplan für das Gebiet wird auf den Tisch gelgegt und von den Siedlern aufmerksam begutachtet.

Aber auch intern gibt es Veränderungen: Die Grubenpumpe erhält einen Benzinmotor.

31.12.1973, die Siedlergemeinschaft hat 111 Mitglieder

1975: Die 25-Jahr-Feier findet statt

1976 bringt einige Veränderungen am Gerätehaus. Eine Mauer wird eingezogen und ein zweites Garagentor angebracht.

Eine ganz neue Ära beginnt: Die Frage nach der Kanalisation in der Siedlung wird aufgeworfen. Es entwickeln sich Verhandlungen mit den Behörden der Stadt Augsburg.

Um den inzwischen etwas betagten Mitgliedern entgegen zu kommen, wird 1978 die Seniorenmitgliedschaft mit vermindertem Beitrag beschlossen.

Auch äußerlich ändert sich in der Siedlung wieder etwas: Der Reihenhausweg parallel zum Kastanienweg wird asphaltiert.

Wie in manch anderen Stadtteilen von Augsburg kommt auch hier der Gedanke auf, dass die Vereine besser zusammenarbeiten sollten, z.B. bei Terminen gegenseitig Rücksicht zu nehmen und anderes mehr. Die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft der Vereine wird erwogen. Die Vereine in der Hammerschmiede nehmen diesen Gedanken auf, die Interessengemeinschaft der Hammerschmied-Siedlung wird gegründet.

Im Jahr 1979 steht das 30-jährige Bestehen der Gemeinschaft an. Es wird ein Ausflug mit Bussen organisiert. Zunächst gab es sehr viele Anmeldungen, so dass 4 Busse bestellt werden mussten. Die tatsächliche Teilnehmerzahl am Ausflugstag war jedoch so gering, dass nur 2 1/2 Busse benötigt wurden.

Die katholische Pfarrei "Christkönig" plant 1980 den Bau eines Pfarrheimes an der Neuburger Straße. Dies ist nicht minder von Interesse, da es zur Zeit wenig Möglichkeiten für das Abhalten von Veranstaltungen gibt.

Der bereits vor Jahren aufgekeimte Gedanke, die Siedlung zu vergrößern, wird neu aufgerollt. Da die Bodenpreise z. Zt. jedoch unverhältnismäßig hoch sind, ist eine Realisierung nicht durchführbar.

Die Idee der ARGE Hammerschmiede (Zusammenschluss der Vereine in der Hammerschmiede) nimmt weiter Konturen an. Für die Siedlungen entsteht die Überlegung zur Mitgliedschaft. Da jedoch die Interessengemeinschaft der Siedlungen bereits besteht, ist man der ARGE gegenüber noch recht skeptisch.

Im Herbst 1980 wird erstmalig eine Busfahrt für Siedlungsmitglieder durchgeführt.

1981/82 wartet die Stadt Augsburg mit einer neuen Verordnung auf: Das Oberflächenwasser muss in den Gärten versickern. Dies wird für manche Siedler zu einem Problem.

Die zunehmende Motorisierung macht auch in der Hammerschmiede nicht halt. So müssen immer mehr auch die Verkehrsprobleme angesprochen werden. Vor allem die Einmündung Kastanienweg in den Sonnenbachweg wird dabei diskutiert, da sie recht unübersichtlich ist.

Im November 1981 stirb Ehrenmitglied und Ehrenbürger der Stadt Agsburg, Herr Richard Hohenner.

Im Oktober 1983 wird die ARGE Hammerschmiede offiziell gegründet, die Siedlung Hammschmiede-West ist aber zunächst nicht mit dabei.

Im Rahmen einer Stadtteilbegehung mit OB Breuer wird 1984 an die Kanalisierung in der Siedlung erinnert. Der OB verspricht, sich darum zu kümmern. Bei der Jahreshauptversammlung wird die Mitgliedschaft in der ARGE-Hammerschmiede abgelehnt.

Das Gespräche mit OB Breuer hat Früchte getragen. Die Stadt Augsburg terminisiert 1985 die Kanalisation in unserer Siedlung.

Der übermäßige Durchgangsverkehr in der Neuburger Str. wird erstmals 1986 angesprochen und in verschiedenen Gremien diskutiert. Auch die Stadt Augsburg beteiligt sich mit Vorschlägen, welche aber dann letztendlich nicht realisiert werden können.

Die Kanalisationsmaßnahmen nehmen konkretere Formen an. Es werden die Straßen, welche als erstes an der Reihe sind, benannt.

Die Stadt Augsubrg stellt die bauliche Erweiterung der Hammerschmiede im Norden vor, was von der Siedlung teils mit Genugtuung aber auch mit Skepsis betrachtet wird. Die Planunterlagen werden kritisch begutachtet und geprüft.

Von der Bundespost wird die einst von der Siedlung geforderte Telefonzelle am Kastanienweg, wegen Unrentabilität, wieder abgebaut.

1987 wird beschlossen, nachdem der Bebauungsplan für die Norderweiterung der Siedlung eingehend überprüft worden ist, dass der Haselnußweg zur Anschlussbebauung keine Durchfahrt erhalten soll.

Um auch für den Nachwuchs etwas zu tun, wird das Abhalten einer Kinderweihnachtsfeier beschlossen.

Da eine ganze Reihe von Problemen über den Rand der Siedlung hinaus bestehen, welche überwiegend dann in der ARGE-Hammerschmiede zur Sprache kommen, wird schließlich 1988 der Beitritt zur ARGE als sinnvoll erachtet und auch offiziell beschlossen.

1989 - In der ach so ruhigen Hammerschmiede werden die Probleme immer größer. Die konstruktive Vergrößerung des nahen Flugplatzes ist nicht zu übersehen. Nun ist auch noch eine Müllverbrennungsanlage in nicht allzuweiter Entfernung, im Nord-Osten von Lechhausen, geplant und soll auch realisiert werden. Hier entstehen erhebliche Ängste über die gesundheitlichen Risiken. Es wird heftig darüber diskutiert und über mögliche Konsequenzen nachgedacht.

Schließlich wird die Entnahme von Bodenproben als Beweismaterial beschlossen.

Neben der einheitlichen grauen Tonne wird von der Stadt Augsburg zum privaten Sammeln und Trennen von Papier und Kartonagen eine weitere, die grüne Tonne eingeführt.

Die im Vorjahr beschlossene Kinderweihnachtsfeier wurde durchgeführt und war sehr erfolgreich.

1990 - Mitgliederzahl: 141 und 16 Senioren

Schon wieder gibt es eine Erneuerung in der Hammerschmiede. Die Stadt stellt die Möglichkeit zur Versorgung mit Erdgas her. Da ja durch die Kanalisation die Straßendecken ohnehin aufgerissen werden, bietet sich das Verlegen von Gasrohren natürlich gut an.

Aber ein weit wichtigeres Thema erhitzt die Gemüter der Siedler: Die Müllverbrennungsanlage. Es wird heftig über deren Auswirkung diskutiert. Schließlich wird sogar die Ablehnung der Müllverbrennungsanlage beschlossen. Eine enge Zusammenarbeit mit den im ganzen Stadtgebiet vorhandenen Gegnern der Anlage ist anzustreben. In diesem Zusammenhang ist Müll und Müllvermeidung natürlich beherrschendes Thema.

Eine ganz neue aber nicht weniger interessante Sache wird bekannt: Der Anschluss der Hammerschmiede an das Straßenbahnnetz. Die Siedler sind aber so realistisch, dass sie schnell erkennen, dass es sich hier lediglich um einen Gedanken aus dem Gesamtverkehrsplan handelt, aber dessen Realisierung noch in weiter Ferne liegt.

Die bevorstehende Kanalisation ist da schon weit wichtiger, denn in Kürze werden dazu Fakten geschaffen.

1991 - Das Neubaugebiet im Norden der Siedlung ist Realität geworden. Mit gemischten Gefühlen wird die Entwicklung betrachtet. Es wird festgestellt, dass sich hier vor allem junge Familien ansiedeln, was zwangsläufig zu einem größeren Aufkommen an Kindern führt. Die Durchführung der Baumaßnahmen und die damit verbundenen Belästigungen durch Lärm und Verschmutzung der Straßen führen zu einzelnen Konfliktsituationen.

Aber auch der Bau der Müllverbrennungsanlage, Ausbaugedanken des Flugplatzes, sowie die beginnende Kanalisation des Kastanien- und Haselnußweges sind die wichtigsten Themen des Jahres.

Im Jahr 1992 steht die Erweiterung des Flugplatzes, auch für Sportflieger als Besprechungsthema an und wird mit Sorge zur Kenntnis genommen. Es wird jedoch immer mehr die Ohnmacht für Veränderungen und Einflüsse erkannt. Dies galt auch für die Müllverbrennungsanlage, deren Eröffnung bevorsteht.

Die Kanalisierung der verschiedenen Straßen geht voran aber für viele Siedler zu langsam.

Die Hammerschmiede soll erneut wachsen. Bebauungspläne Feuerdornweg und Sonnenbachweg werden angesprochen. Hier werden über die ARGE Hammerschmiede und die Interessengemeinschaft der Siedlungen eine Reihe von Veränderung eingebracht.

Am 1.10.1992 wird Herr Hans Habesreiter (40 Jahre Kassier der Siedlung) zum Ehrenmitglied ernannt.

1993 mussten im Garagenhof und am Schaukasten Reparaturen und Erneuerungen durchgeführt werden.

Weiterhin sind Flugplatzerweiterung, Müllverbrennung, Kanalisation und Durchgangsverkehr die beherrschenden Themen, welche jedoch nicht allein die Siedlung-West betreffen.

1994 kommt es zu einem Schildbürgerstreich in der Siedlung. Auf Hinweis eines Anwohners wird der Spielplatz beim Wacholderweg von der Stadt Augsburg abgebaut. Nach Protest durch die Siedler wird er wieder neu errichtet, allerdings mit verbesserten Geräten. So wurde diese Aktion sogar noch zu einem Vorteil für die Siedlung.

Da die Abwasserkosten explodieren, führt die Stadt Augsburg eine neue Gebühr ein (Niederschlagswassergebühr). Durch die prozentuale Pauschalgestaltung wird die Hammerschmiede nur zum Teil damit belastet. Eine weitere Kostenexplosion entstand bei den Müllgebühren, hauptsächlich durch die neue Müllverbrennungsanlage und deren Betrieb hervorgerufen. Es werden überregional gerichtliche Schritte gegen diese Gebührenverrechnung erwogen. Diese Gedanken werden auch in kleinen Gremien, wie z.B. in der Siedlung zum Thema.

1995 - Das Neubaugebiet hat sich auch äußerlich herausgemausert und wird, zwar immer noch kritisch aber als Realität wahrgenommen. Der Siedlungsgedanke ist dort nicht so stark verankert und es kommt nur in Teilbereichen zu gemeinsamen Handlungen der neuen Nachbarn. Aus diesem Grunde werden auch nur vereinzelte Hausbesitzer Mitglied im Siedlungsverband.

Der Zuwachs an Kindern hat auch den Neubau eines Kindergartens erforderlich gemacht. Dieser soll am Kirschenweg entstehen. Die Siedlungsführung erkennt dabei natürlich wieder ein höheres Verkehrsaufkommen in der Siedlung und setzt sich für ausreichende Parkmöglichkeiten ein.

Heiß diskutiert wird auch die früher beschlossene Unterbrechung des Durchgangsverkehrs zwischen Altsiedlung und Neubaugebiet beim Haselnußweg. Da inzwischen auch die angrenzenden Altsiedler diesen Weg nutzen, ist der seinerzeitige Beschluss sehr in Frage gestellt.

Ein schon mehrere Jahre beherrschendes Thema: "Verkehrsberuhigung in der Neuburger Straße",  erhält neue Impulse. Es werden mehrere Verkehrsinseln auf der Straße gefordert. Die entsprechenden Behörden stimmen dieser Idee zwar zu, aber die Kosten verhindern diese Ausführung.

Auch die Verlängerung der Buslinie 23 zur Firnhaberau kommt als Gedanke auf und wird den Verkehrsbetrieben der Stadt vorgeschlagen.

Diese beiden Punkte sind jedoch Themen für die ganze Hammerschmeide und werden daher von der ARGE wahrgenommen und bearbeitet.

Die Siedlungsführung muss sich zur Zeit für Ihre Mitglieder um die Kanalisation und deren Kosten einsetzen. Dazu werden Besprechungen mit Firmen organisiert und Kostenangebote eingeholt.

Aber auch die Kostenexplosion der Müllverbrennungsanlage, die Mülldeponie im Norden und deren weitere Befüllung, trotz versprochener Schließung, sind weiterhin interessante Gesprächsthemen bei den Siedlern.

Auch im kleinen Bereich ist Handlungsbedarf angesagt. Die Reparatur des Garagendaches wird durch Eigenleistung durchgeführt.

Außer, dass die Kanalisation, sowie der Gasanschluss eifrig weitergeführt werden, ist aus dem Jahr 1996 nichts Besonderes zu berichten.

Nach Inbetriebnahme des neuen Kindergartens am Kirschenweg werden 1997 die bereits befürchteten Verkehrsprobleme festgestellt. Es wird mit Nachdruck der Ausbau der geplanten Wendeschleife gefordert und um Rücksichtnahme bei den motorisierten Eltern gebeten.

Die Möglichkeit zur Reduzierung der Wasserkosten beim Gießwasser durch Anbringen einer Uhr wird mitgeteilt.

Die Siedlung plant und bietet schließlich in eigener Regie den Ausbau des Apfelweges mit Kostenabrechnung an. Da dies gegenüber den städtischen Erschließungskosten bedeutend günstiger wird, nehmen auch alle Anwohner dieses Angebot wahr.

1998 - Das über Jahre hinweg begleitende Thema "Kanalisation" ist endlich abgeschlossen, die letzten Straßen der Siedlung sind angeschlossen.

Ein wahrer Kraftakt stellt der Ausbau des Apfelweges dar. Die Bauarbeiten gehen zwar zügig voran, aber Probleme bei der Realisierung lassen sich nicht vermeiden.

Hier muss schon manch hartes Wort einerseits mit der Herstellerfirma, andererseits aber auch mit Verantwortlichen der Stadt Augsburg gesprochen werden. Aber schließlich ist die Straße vollendet und zu aller Zufriedenheit ausgefallen. Die Abrechnung zieht sich jedoch bis ins Jahr 1999 hinein, da noch finanzielle Unstimmigkeiten mit der Stadt zu beseitigen sind.

Ein weiteres Thema, das mit Geld zu tun hat, erreicht die Siedlungsführung. Die Erbpachtsgebühren für den Siedlerhof sollen angehoben werden. Die Stadt Augsburg verweißt auf entsprechende Urteile. Nachdem dies an die Grenze der Wirtschaftlichkeit stößt, wehrt sich die Siedlung dagegen.

Die Vorbereitung des 50. Gründungsfestes im Jahre 1999 nehmen einen breiten Raum ein. Es wird ein eigener Arbeitskreis innerhalb der Vorstandschaft gebildet, der diese Festlichkeit organisieren soll.

1999  - 50 Jahre Siedlungsgemeinschaft Hammerschmiede-West

Samstag 11.September 1999 - Festabend mit Festreden u. a. OB Dr. Peter Menacher, Frau Monika Bachmaier vom BSEB München, sowie einem buntem Programm und einer Ausstellung im Edith-Stein-Heim.

Sonntag 12. September 1999 - Festgottesdienst (ökomenisch) in Christkönig mit anschließendem Weißwurstessen.

Im Jahr 2000 wurde die Abrechnung der Herstellung des Apfelweges zum Abschluss gebracht. Nach einigen emotionsgeladenen Gesprächen konnte doch noch eine einvernehmliche Lösung gefunden werden und eine Abschlussfeier fand dann den dankenden Applaus aller Beteiligten.

Der Jahresbeitrag wird mit der Umstellung von der DM in Euro (1.1.2002) auf 22,-- € festgelegt.

2003 - Die Siedlung beteiligt sich mit einem Infostand am Tag der Vereine in der Annastraße in Augsburg. Am 9.8.2003 findet das erste Siedlerfest beim Garagenhof statt und ist gleich ein voller Erfolg.

Im Siedlerhof wird 2004 ein Gerätecontainer aufgestellt. Es werden im Jahr 2005 neue Geräte zum Verleih an die Siedler eingekauft.

Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wird 2006 der Bau eines Carports im Garagenhof beschlossen.

Siedlerfest 2006:


2007 - Am Sonnenbachweg entstehen neue Reihenhäuser. Die Garage im Siedlerhof wird renoviert (Ein weiteres Tor und der Estrich werden eingebracht.) - Der Siedlerausflug führt an den Bodensee.

2008 - Schon bald zu Jahresbeginn konnten, aufgrund des milden Wetters, die Vorarbeiten für den Carportbau begonnen werden. In vielen freiwilligen Stunden Ehrenamtlicher wurden die Fundamente gesetzt, die Randplatten für das Pflaster, sowie diverse Erdarbeiten erledigt. Anfang April erfolgte dann die Holzlieferung der Zimmerei. Der Schutzanstrich war wieder Eigenleistung. Ende April war  Aufbau des Carports, Pflasterverlegung, Blecheinhausung. Nach erfolgter Elektroarbeiten konnte der Carport dann am 28. Mai 2009 feierlich eingeweiht werden.  Das Siedlerfest wurde bereits im neuen Carport abgehalten, was sich als sehr nützlich herausstellte. Der Siedlerausflug im September ging nach Blaubeuren.


2009 - Nachdem er 6 Jahre als Stellvertreter und 18 Jahre als Vorstand unermüdlich aktiv war, hat sich Franz Vogl bei der diesjährigen Neuwahl der Vorstandschaft nicht mehr als Vorsitzender zur Verfügung gestellt. Als sein Nachfolger wurde Harald Strixner gewählt.

2010 - Eine Wurfzettelwerbung brachte 4 neue Mitglieder. Die Arge-Hammerschmiede führt zum ersten Mal ein Maibaumfest am Pappelweg durch, ein voller Erfolg. Eine Erneuerung des Siedlervereins kommt gedanklich auf. Vor allem wird auch auf die Verwendung des Vereinskapitals aufmerksam gemacht. Siedlerfest und Ausflug waren erfolgreich. Beim Ausflug war das Wetter sehr schlecht.

2011 - Der Kauf des bisher gepachteten Grundstücks zwischen Kirschen- und Kastanienweg  wird wieder einmal ins Spiel gebracht. Es laufen Finanzierungsüberlegungen und Gespräche mit der Stadt Augsburg (bisheriger Eigentümer). Dabei hat sich ein recht interessantes Angebot der Stadt Augsburg abgezeichnet in dem nur etwa die Hälfte des Kaufpreises sofort, der Rest in überschaubaren Jahresbeträgen zu bezahlen wären. Eine Mirtgliederbefragung sowie eine außerordentliche Mitgliederversammlung brachte die Entscheidung zum sofortigen Kauf des Grundstücks zutage. Dies wurde dann auch zum Jahresende durch die damaligen Vorstände, die Herren Harald Strixner und Klaus Ullmann vollzogen. Erstmals mußte der seit vielen Jahren durchgeführte Siedlerausflug mangels Beiteiligung abgesagt werden.

2012 - Nachdem Harald Strixner aus persönlichen Gründen nicht mehr als Siedlungsvorstand zur Verfügung stand, war die Suche nach einem "Neuen" wieder voll entbrannt.. Peter Grau hat sich dann bereit erklärt, für dieses Amt zu kandidieren und wurde auch zum neuen Vorsitzenden gewählt. Auf dem Siedlerhof gab es eine umfangreiche Baumschnittaktion und auch das Siedlerfest kam gut an. Ab Mai wurde jeweils am Montagabend ein Montagstreff mit Schafkopf spielen eingeführt und ist seit dieser Zeit fester Bestandteil. Der Siedlerausflug wurde zum Besuch des Weihnachtsmarktes in Spalt umfunktioniert. Leider wenig Teilnehmer aber ein sehr schöner Ausflug.


Die Vorstandschaft im Rückblick:

Vorsitzende seit der Gründung 1949:



1.7.1949 - 28.3.1954 Leonhard Schoderer



28.3.1954 - 22.3.1958 Michael Bayerle



22.3.1958 - 16.3.1979 Karl Wolff



16.3.1979 - 15.3.1991 Willi Egger



15.3.1991 - 3.4.2009 Franz Vogl

                                                          3.4.2009 - 4.5.2012    Harald Strixner

                                                                

                                                                   4.5.2012 - heute    Peter Grau

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Stellvertreter:

1.7.1949 - 10.2.1951 Alois Starkmann

10.2.1951 - 8.3.1952 Paul Fihn

8.3.1952 - 21.3.1953 Karl Färber

21.3.1953 - 27.3.1955 Alois Pfeilschifter

27.3.1955 - 22.3.1958 Karl Wolff

22.3.1958 - 29.4.1960 Meinrad Weihmayer

29.4.1960 - 18.2.1961 Josef Heberle

18.2.1961 - 3.4.1973 Michael Lechner

3.4.1973 - 20.3.1985 Gerhard Beutner

22.3.1985 - 15.3.1991 Franz Vogl

15.3.1991 - 10.3.2006 Erich Thurner

10.3.2006 - 28.3.2008 Wolfgang Deuring

28.3.2008 - 3.4.2009 Erich Thurner

3.4.2009 - 4.5.2012   Klaus Ullmann

4.5.2012 - heute       Klaus Habesreiter


2. Stellvertreter

19.8.1951 - 3.4.1973 Gerhard Beutner


Schriftführer:

1.7.1949 - 7.1.1950 Hermann Weber

7.1.1950 - 28.3.1954 Heinrich Pritschet

28.3.1954 - 3.4.1973 Anton Gerngroß

3.4.1973 - 18.3.1988 Karl-Heinz Huber

19.3. 1988 - 24.3.2000 Sabine Ackermann

24.3.2000 - 10.3.2006 Birgit Färber

10.3.2006 - heute Jutta Grewenig


Kassier:

1.7.1949 - 10.2.1951 Max Ackermann

10.2.1951 - 19.8.1951 Josef Lorenzer

19.8.1951 - 28.3.1954 Paul Wagner

28.3.1954 - 23.2.1957 Martin Weihmann

23.2.1957 - 22.2.1958 Maria Aichner

22.2.1958 - 21.3.1997 Hans Habesreiter

21.3.1997 - 24.3.2000 Karl-Heinz Huber

24.3.2000 - heute Hubert Haßlacher


2. Kassier:

21.3.1953 - 22.3.1958 Hermann Streichert

22.3.1958 - 15.3.1963 Georg Greppmeier


Baukassier:

22.7.1949 - 19.8.1951 Pius Müller

19.8.1951 - 28.3.1954 Josef Lorenzer

28.3.1954 - 22.2.1958 Hans Habesreiter


Vereinskassier/Beitragskassier:

15.3.1963 - 16.3.1979 Antion Lintl

dann aufgelöst


Bauschreiber:

26.2.1950 - 21.3.1953 Adalbert Wagner

21.3.1953 - 22.3.1958 Karl Wolff

22.3.1958 - zur Auflösung Karl Färber


Gartenwart:

10.3.1950 - 10.2.1951 Ludwig Dannhorn

10.2.1951 - 21.3.1953 Ludwig Sammüller

21.3.1953 - 5.2.1955 Josef Bock

5.2.1955 - 22.3.1958 Karl Wolff

22.3.1958 - 22.3.1961 Georg Greppmeier

dann aufgelöst


Materialwart / Gerätewart:

8.6.1950 - 21.3.1953 Michael Rupp

10.2.1951 - 21.3.1953 Xaver Fanderl

21.3.1953 - 3.4.1973 Alois Pfeilschifter

3.4.1973 - ? Johann Waldreiter

Mai 2005 - Dez. 2007 Günther Hirschmüller

Jan 2008 - 2012   Alfons Steinheber

2010 - heute        Jürgen Hilger


Ehrenmitglieder:

Richard Hohenner    +

Hans Habesreiter    +

Willi Egger

Franz Vogl

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